Was ist Bildungsqualität?
Bildungsqualität ist ein Mass dafür, wie wirksam, gerecht, und förderlich Bildung für Lernende ist.
Die Leitfrage lautet:
Bewirken unsere Bildungsmassnahmen, dass Lernen stattfinden kann, Kinder und Jugendliche ihr Potenzial ausschöpfen können, und dass die Lernziele erreicht werden?
Können sich Kinder nachhaltig, fachliche Kompetenzen aufbauen?
Können sich Kinder nachhaltig, überfachliche Kompetenzen aufbauen?
Bietet das Bildungswesen den Kindern faire Chancen?
Werden die Ziele effizient erreicht?
Anders als in der Industrie ist die Überprüfung von Bildungsqualität nicht so einfach.
Messmöglichkeiten sind:
Vergleichstests, PISA-Studien
- Checks
- Erfahrungen von Lehrbetrieben und weiterführenden Schulen
- Soziale Durchmischung
- Tiefe Jungendarbeitslosigkeit, hohe Erwerbsquote, hohe Wirtschaftsleitung
Indikatoren, dass die Ziele erreicht werden, sind:
- Unterricht und Lehrmittel orientiert sich an Lernzielen und aktiviert die Kinder.
- Unterricht basiert fachlich und didaktisch auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist strukturiert
- Unterricht berücksichtigt Heterogenität der Kinder
- Moderne Lernumgebung, die der grossen Heterogenität der Kinder Rechnung trägt und individuelle Förderung ermöglicht
- Die Fluktuationsraten sind klein, schulisches Fachpersonal kann in hohen Pensen arbeiten und gesund bleiben.
- Die Kontinuität und Verlässlichkeit für die Kinder und die Eltern ist hoch
- Schulische Fachpersonen sind modern und solide ausgebildet und haben ein hohes Professionswissen
- Lehrpersonen haben Rahmenbedingungen, die es ihnen erlauben, sich auf die individuelle Förderung der Kinder zu konzentrieren
- Promotionsentscheide sind transparent und nachvollziehbar
- Schulen verstehen sich als lernende Organisation und entwickeln sich stetig weiter. Dafür ist genügend Zeit vorhanden.
- Eltern, Lehrbetriebe, Behörden und Öffentlichkeit werden angemessen in Entscheide miteinbezogen
Was es dafür braucht, skizzieren wir auf unserer Website.